Skat En Deux - Sonderregeln (online nicht enthalten)

Inhalt

Nach obenEinleitung

Genau wie beim klassischen Skat gibt es bei Skat En Deux zahlreiche Sonderregeln (sog. Kneipenskatregeln). Die wesentlichen Regeln wollen wir Euch hier vorstellen.

Diese Sonderregelungen finden in der Online-Variante keine Anwendung! Und zwar aus den gleichen Gründen, aus denen Kneipenskatregeln bei Skatturnieren keine Anwendung finden. Kneipenskatregeln führen dazu, dass einzelne Spiele sehr schnell zu sehr hohen Spielpunkten (positiv oder negativ) führen. Der Glücksfaktor gewinnt dann eine Bedeutung, die es uns unmöglich machen würde, auf Basis des Regelwerks Turniere durchzuführen.

Wir orientieren uns deshalb auch bei Skat En Deux sehr stark an der Internationalen Skatordnung und der Skatwettspielordnung.

Wir wollen Euch hier die gängigen Sonderregeln vorstellen, die uns zu Skat En Deux bekannt sind.

Nach obenReizvorgang und Reizstufen

Passen beide Spieler sofort, wird geramscht. Beim Ramsch bleiben die Karten des dritten Gegenspielers ("Dummy") unberücksichtigt, die beiden Spieler spielen nur mit ihren Karten gegeneinander. Der Spieler, der am Ende die höchste Augenzahl hat, verliert mit den eingebrachten Augen und dem Skat.

Zusätzlich zu der im Regelwerk beschriebenen Stufe "offen" gibt es noch eine weitere zusätzliche Stufe "offen offen". Für diese Stufe gelten die gleichen Bedingungen wie für die Stufe "offen". Der Reizwert wird um 2 erhöht (bzw. um 1 gegenüber der einfachen Stufe "offen"). Im Gegensatz zur einfachen Stufe "offen", in der die Karten erst nach dem ersten Stich (vor dem Ausspiel zum zweiten Stich) offen gelegt werden, muss der Alleinspieler in der Stufe "offen offen" seine Karten - analog zu den klassischen Ouvert-Spielen - nach der Spielansage und vor dem Ausspiel zum ersten Stich offen legen.

Nach obenKontra, Re

Vor dem Ausspiel zum ersten Stich darf die Gegenpartei Kontra geben. Bei Ouvert-Spielen sowie bei Spielen mit der Gewinnstufe "offen offen" darf Kontra gegeben werden, nachdem der Alleinspieler seine Karten offen gelegt hat.

Der Alleinspieler kann auf das Kontra mit "Re" reagieren. Weitere "Verdoppler" wie Bock und Hirsch sind - analog zum Kneipenskat - denkbar, sollten aber vor Spielbeginn abgesprochen sein. Jede Stufe verdoppelt den Spielwert in der Abrechnung.

Nach obenPot

Jedes verlorene Spiel wird - zusätzlich - auch in einen Pot eingezahlt. Ein gewonnener Grand Hand in der Stufe "offen offen" zieht den Pot. Ein verlorener Grand Hand in der Stufe "offen offen" verdoppelt den Pot.

Nach obenSchenken und Interesse

Eine weitere Regel aus dem Kneipenskat. Der Gegenspieler kann das Spiel dem Alleinspieler "schenken". Akzeptiert der Alleinspieler, wird das Spiel zu seinen Gunsten, aber ohne die Stufen "Schneider" oder "Schwarz", abgerechnet.

Der Alleinspieler kann "Interesse" anmelden. In diesem Fall wird das Spiel durchgeführt. Der Alleinspieler ist nun verpflichtet, den Gegenspieler "Schneider" zu spielen. Gelingt ihm dies nicht, hat der Alleinspieler sein Spiel verloren.

Bei der Abrechnung wird "Interesse" als zusätzliche Stufe berücksichtigt.

Nach obenGeänderte Wertung bei Handspielen

Bei einer weiteren Sonderregel wird der Spielwert (nicht der Reizwert) von Handspielen generell verdoppelt, also auch gewonnene Handspiele.

Nach oben